Musterdepots für mittelgroße Stiftungen

Musterdepots - Mittelgroße Stiftungen

 

Ausgangslage: Ab etwa 250.000 Euro ergeben sich für Stiftungen neue Möglichkeiten. Im Kern kann man die Diversifizierung sinnvoll, das heißt zu vertretbaren Kosten, vertiefen. Dabei kommen auch Einzelwerte als Positionen in Frage. Dann werden auch Vermögensverwaltungsmandate und Honorarberatungsmandate sinnvoll. Schließlich öffnet sich auch der Bereich der Alternativen Investments und ihrer hohen Mindestanlagesummen bzw. Risiken wenigstens zum Teil.


 

Ein wirklich sicheres Depot, das einen Vermögensverlust nahezu ausschließen kann und andererseits eine reale Rendite größer als Null, das heißt mehr als die Inflationsrate, erwirtschaftet, gibt es wohl aktuell nicht. RenditeWerk empfiehlt Stiftungen, die über genügend Masse verfügen, eine breite Mischung verschiedener Produkte, Anlagestile und Assetklassen. In diesem konservativen Musterportfolio befinden sich zwei ETFs des größten Vermögensverwalters der Welt. Mit dem iShares Core Euro Corporate partizipieren Stiftungen an Unternehmensanleihen, der iSares Pfandbriefe ist deutlich sicherer und wahrscheinlich noch weniger ertrag"reich". Stabile Erträge zwischen 1,5 und 3,5 liefert bislang der IIV Mikrofinanzfonds ab. Ein europäischer Rentenfonds von Antecedo, der mit einer Derivatestrategie garniert ist, um negative Ausschläge gering zu halten, ist ebenso im Depot wie der Nachhaltigkeitsrentenfonds der Landesbank Baden-Württemberg.  Schließlich findet sich ein Immobilienfonds, der bewährte Aachener Spar- und Stiftungsfonds.


 

Mittelgroße Stiftungen, die ausgewogen anlegen wollen, können als Basisinvestments drei als Stiftungsfonds des Jahres 2019 ausgezeichnete Bausteine wählen. Neben dem ruhigen Immobilienfonds Leading Cities Invest (bester defensiver Baustein) stellen wir den (besten offensiven Baustein) Prima Global Challenges sowie den 3. Stiftungsfonds des Jahres, den Prisma Aktiv. Darum gruppieren wir fünf aktive und erfolgreiche Strategiethemen, nämlich eine Nachranganleihenstrategie (Aramea), den Anleihen/Prämienfonds aus dem Hause Feri (OptoFlex), den (nachhaltigen) Wandelanleihenfonds des Schweizer Spezialisten Fisch, den Value-Renten-Fonds Acatis IFK und schließlich den bekannten Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen.


 

In diesem Musterportfolio vertrauen wir auf ein deutsch-österreichisches Basisgespann. Neben dem 1. Stiftungsfonds des Jahres aus der österreichischen genossenschaftlichen Fondsgesellschaft Kepler vertrauen wir dem Rendite und Nachhaltigkeit der Deutsche Oppenheim. Daneben befinden sich mit dem Deutscher Mittelstandsfonds sowie dem weltweit anlegenden Wandelanleihenfonds von Fisch zwei renommierte Spezialisten an Bord. Das Feld komplettieren eine Derivate Strategie aus dem Haus der ältesten deutschen Privatbank Metzler, ein globaler Aktienfonds (Loys), ein Schwellenländerfonds von Schroders sowie ein Dividenden-ETF der Commerzbank-Tochter ComStage.


 

Der Core Satellite Ansatz hat ein einfaches Credo: Echten Mehrwert durch aktives Management erzielt man nur in unvollkommenen, ineffizienten und sich entwickelnden Märkten. In den großen bekannten Renten- und Aktienmärkten spielt man am besten mit passiven Proukten und ETFs. Deswegen wurden für dieses Musterdepot als Kern vier ETFs ausgesucht, die die großen (und gut durchleuchteten) Renten- und Aktienmärkte Europas und der Welt sehr preiswert abbilden. Für den Extra-Ertrag wurden vier Satelliten ausgewählt: Der auf das Infrastruktur-Thema setzende Ve-RI Listed Infrastructure, der auf Nachranganleihen spezialisierte Aramea Rendite Plus, der Wandelanleihenfonds Fisch CB Hybrid sowie der nachhaltig anlegende Prima Global Challenges.


 

Das Viertel-Depot folgt der Idee, mit verschiedenen Renditequellen die Sicherheit der Ertragsflüsse eines Vermögens zu erhöhen. Wir haben dafür Anlagen ausgewählt, die ihre Erträge aus Zinsen, aus Dividenden, aus Mieten und aus Prämien ziehen. Für die Zinsseite ist der Acatis IFK Value und der  Mikrofinanzfonds von Invest in Visions, der mit Mikrokrediten in ärmeren Ländern erstaunlich stabile Erträge erzielt, verantwortlich. Die Dividendenseite decken wir mit zwei börsengehandelten Fonds ab, die in die dividendenstärksten Unternehmen des deutschen DAX und des amerikanischen S&P 500 investieren. Für die Mieten-Quelle sorgen zwei bewährte offene Immobilienfonds. Und das Prämienviertel wird abgedeckt vom Frankurter Spezialisten Lupus Alpha und vom Optoflex des Bad Homburger Vermögensverwalters Feri.

 



 

Bitte beachten Sie: Alle Angaben sind ohne Gewähr. Mit * gekennzeichnete Aussagen sind subjektive Schätzungen von RenditeWerk.  Die Musterdepots stellen keine Aufforderung zum Kauf dar. Sie ersetzen keine Beratung. Stiftungen sollten sich unbedingt weiter informieren.