Musterdepots für mittelgroße Stiftungen

Die mittelgroßen Stiftungs-Musterdepots

Ausgangslage: Ab etwa 250.000 Euro ergeben sich für Stiftungen neue Möglichkeiten. Im Kern kann man die Diversifizierung sinnvoll, das heißt zu vertretbaren Kosten, vertiefen. Dabei kommen auch Einzelwerte als Positionen in Frage. Dann werden auch Vermögensverwaltungsmandate und Honorarberatungsmandate sinnvoll. Schließlich öffnet sich auch der Bereich der Alternativen Investments und iher hohen Mindestanlagesummen bzw. Risiken wenigstens zum Teil.


 

Ein wirklich sicheres Depot, das einen Vermögensverlust nahezu ausschließen kann und andererseits eine reale Rendite größer als Null, das heißt mehr als die Inflationsrate, erwirtschaftet, gibt es wohl aktuell nicht. RenditeWerk empfiehlt Stiftungen, die über genügend Masse verfügen, eine breite Mischung verschiedener Produkte, Anlagestile und Assetklassen. In diesem konservativen Musterportfolio befinden sich neben dem inflationsgebundendenen ETF der deutschen Bank-Tochter db x-trackers und dem iShares Core Euro Corporate, einem ETF auf Unternehmensanleihen, ein europäischer Rentenfonds von Antecedo, der mit einer Derivatestrategie garniert ist, ein auch in unteren Ratinggegenden anlegenderRentenfonds von Pioneer, ein Value-Rentenfonds (Acatis) von einem der erfogreichsten Rentenfondsmanager hierzulande sowie ein Immobilienfonds von der schwedischen SEB, jener Gesellschaft also,die mal den erfolgreichsten offenen Immobilienfonds in Deutschland gemanagt hat. Dazu kommt der LBBW Nachhaltigkeit Renten aus dem Hause der Landesbank Baden Württemberg.


 

Mittelgroße Stiftungen, die ausgewogen anlegen wollen, können als Basisinvestments zwei Stiftungsfonds von renommierten Anbietern wählen. Zum einen ist das der Stiftungsfonds der Hamburger Sparkasse, die zu den ganz großen Stiftungsverwaltern in Deutschland gehört. Zum anderen ist es der Stiftungsfonds der Allianz, der schon Stiftungsfonds des Jahres war. Darum gruppieren wir sechs aktive und erfolgreiche Strategiethemen, den Wave Total Return, der Nachhaltigkeit und Trendfolge zusammenbringt, den Wandelanleihenfonds des Schweizer Spezialisten Fisch, den Value-Renten-Fonds Acatis IFK, den bekannten Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen und den Aachener Spar- und Stiftungsfonds.

 

 

In diesem Musterportfolio vertrauen wir den Fähigkeiten der Deutsche Oppenheim. Die verwaltet Vermögen von sehr reichen Familien und denkt generationenübergreifend. Genau richtig für Stiftungen. Zwei FOS-Fonds, der Rendite und Nachhaltigkeit und der Performance und Sicherheit sind im Musterportfolio. Daneben befinden sich mit dem Templeton Global Bond Fond sowie dem weltweit anlegenden Wandelanleihenfonds von Fisch zwei weitere international renommierte Manager an Bord. Das Feld komplettieren eine Derivate Strategie aus dem Haus der ältesten deutschen Privatbank Metzler, ein globaler Aktienfonds (Loys), ein Schwellenländerfonds von Schroders sowie ein Dividenden-ETF der Commerzbank-Tochter ComStage.


 

Der Core Satellite Ansatz hat ein einfaches Credo: Echten Mehrwert durch aktives Management erzielt man nur in unvollkommenen, ineffizienten und sich entwickelnden Märkten. In den großen bekannten Renten- und Aktienmärkten spielt man am besten mit passiven Proukten und ETFs. Deswegen wurden für dieses Musterdepot als Kern vier ETFs ausgesucht, die die großen (und gut durchleuchteten) Renten- und Aktienmärkte Europas und der Welt sehr preiswert abbilden. Für den Extra-Ertrag wurden vier Satelliten ausgewählt: Der Value-Rentenfonds Acatis IFK, der Nebenwertefonds Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen, der Wandelanleihenfonds Fisch CB Hybrid sowie der Rentenstrategiefonds Antecedo Euro Yield.


 

Das Viertel-Deot folgt der Idee, mit verschiedenen Renditequellen die Sicherheit der Ertragsflüsse eines Vermögens zu erhöhen. Wir haben dafür Anlagen ausgewählt, die ihrere Erträge aus Zinsen, aus Dividenden, aus Mieten und aus Prämien ziehen. Für die Zinsseite ist der Acatis IFK Value und Mikrofinanzfonds von Invest in Visions, der mit Mikrokrediten in ärnmeren Ländern erstaunlich stabile Erträge erzielt, verantwortlich. Die Dvidendenseite decken wir mit zwei börsengehandelten Fonds ab, die in die dividendenstärksten Unternhmen des deutschen DAX und des amerikanischen S&P 500 investieren. Für die Mieten-Quelle sorgen zwei offene Immobilienfonds. Und das Prämienviertel wird abgedeckt vom Frankurter Vermögensverwalter Wallrich Wolf, der einen sehr erfolgreichen Stillhalter-Fonds betreibt und vom Optoflex der Bad Homburger Feri.

 



 

Bitte beachten Sie: Alle Angaben sind ohne Gewähr. Mit * gekennzeichnete Aussagen sind subjektive Schätzungen von RenditeWerk. Die Musterdepots stellen keine Aufforderung zum Kauf dar. Sie ersetzen keine Beratung. Stiftungen sollten sich unbedingt weiter informieren.