Stiftungsexperten finden

Auf dieser Seite zeigen wir, wie Stiftungen die beste Vermögensverwaltung für das Stiftungsvermögen finden können.

Für kleinere Stiftungen bis 300.000 Euro lohnt in aller Regel die Vergabe eines Vermögensverwaltungsmandates nicht. Denn wenn die Vermögensverwaltung Fonds ordert, entstehen damit (in aller Regel) Doppelkosten, die zu unverantwortlich hohen Belastungen führen. Die Anlage in Einzeltiteln erzeugt dagegen entweder zu hohe Transaktionskosten oder aber eine zu geringe Mischung der Anlagen. Für eine erste Information können sich insbesondere kleinere und mittlere Stiftungen an unseren Musterportfolios orientieren.

 

1. Anlagerichtlinie

Stiftungen sollten sich zunächst Anlagerichtlinien erstellen. Bitte nicht erst den Verwalter aussuchen und dann mit diesem die Anlagerichtlinien erstellen (Wer zugleich die Richtlinien aufstellt und umsetzt, befindet sich in einem Interessenskonflikt). Wir raten dazu, für die Erstellung der Anlagerichtlinien einen (unabhängigen) Finanzexperten zu Rate zu ziehen oder eine Stiftungs-Verwaltung zu kontaktieren. Für Selbstentscheider haben wir auf dieser Seite einige Muster-Richtlinien gesammelt.

 

2. Marktsichtung (Deutschlandkarte)

Für einen Überblick der in Frage kommenden Verwaltungen kann die Deutschlandkarte der Stiftungsexperten herangezogen werden. Auf ihr sehen Stiftungen, welche Banken, Vermögensverwaltungen, Sparkassen und Volksbanken in ihrer Nähe sind. Überblicke bietet auch die Datenbank der Finanzdienstleister, wie sie etwa firstfive bietet. Ein Auflistung unabhängiger Vermögensverwaltungen finden Interessierte auf den Seiten des VuV-Verbandes. Auch die V-Bank und die DAB-bank bieten entsprechende Übersichten (zumeist von unabhängigen Vermögensverwaltern). Zur Karte

 

3. Vorauswahl (Finanzausschreibung.de)

Mit einer kostenfreien Vor-Ausschreibung können Stiftungen dann konkrete (unverbindliche) Angebote von Banken einholen, ohne ihre Anonymität aufgeben zumüssen. Auf finanzausschreibung.de etwa kann eine Vielzahl von Bedingungen für ein Mandat festgelegt werden; neben Risikofaktoren, dem Anlageziel, der Auswahl von Produktarten und Vermögensklassen, der gewünschten Aktivität und dem Konzentrationsgrad bis hin zum Reporting ist vieles möglich. Übrigens variieren die Ausschreibungsformulare je nach dem Kentnissstand der Stiftung. Wer möchte, kann auch einen kleinen Test zur Bestimmung des Kenntnisstandes machen. Mit der Ausschreibung können Stiftungen zugleich festlegen, wer sich darauf bewerben darf. Dabei können Institutsarten (zum Beispiel Sparkassen oder Family Offices) ausgewählt, ein Übereinstimmungsgrad zwischen Stiftungs-Anforderungen und Vermögensverwaltungsprofil festgelegt und einzelne Institute aus der Deutschlandkarte zu einem Angebot aufgefordert werden. Finanzausschreibung.de ist übrigens wie RenditeWerk eine Marke von Dr. Elmar Peine. Zu Finanzausschreibung.de

 

4. Entscheidung

Anhand der Gebote aus der Ausschreibung kontaktieren dann Stiftungen die Anbieter, die ernsthaft in Frage kommen. Sie fordern sie zu weiteren Informationen auf, vereinbaren ein Treffen (möglicherweise einen Pitch) und ziehen weitere Informationen ein, um sich dann zu entscheiden. Wer bei der Entscheidungsfindung von unabhängigen Experten begleitet werden möchte, kann sich an die Redaktion von RenditeWerk richten. Wir vermitteln gerne einen Fachmann.