Zwei Sparkassen vorn

Im Performance-Projekt III der Fuchsbriefe, in dem 51 Vermögensverwalter seit vier Jahren ein Stiftungsdepot von anfänglich 5 Mio. Euro managen, bricht das letzte Jahr des Wettbewerbs an. 

Zum Stichtag 31.10.2018 führten zwei Sparkassen das Feld der Vermögensverwalter an. Auf Platz eins befand sich demnach die Freie Internationale Sparkasse aus Luxemburg. Dahinter rangiert die Berliner Sparkasse vor der unabhängigen Offenbacher Vermögensverwaltung Haser und der Hamburger Knapp Voith AG. 

Die Verwalter sollen sich an einer Benchmark von 60% Euro-Staatsanleihen und 40% High Dividends orientieren. Das Benchmark-Depot zeigt einen Vermögensstand von 5.599.196 EUR und kommt auf 2,8% Rendite p.a. sowie einen maximalen Verlust von 10,3%. Zudem erfüllte es das wichtige Kriterium von 100.000 € ordentlichen Erträgen pro Jahr – eine Hürde, die viele Vermögensverwalter vor Probleme stellte.

Immerhin 17 Verwalter schaffen es auch nach vier Jahren noch, die Vergleichsmarke zu übertreffen. Die Freie Internationale Sparkasse in Luxemburg steht mit einem Vermögensstand von 6.872.408 Euro und einer Rendite von immer noch eindrucksvollen 8,2% p.a. dar. Der höchste Verlust (Maximum Drawdown) beträgt nach wie vor 7,55%. Das Depot der Sparkasse besteht zurzeit aus 26% Aktien, 61% Renten, 2,4% Genussscheinen, 4,2% Fonds und einem Cash-Anteil von 5,9%.